Ökumene, Kirche, Gott, Jesus, Christus, Bibel, Herodes, Terroristen, Könige; Kriege, Nachrichten

Siehe auch Krieg in Afghanistan 2001
Herodes und die Terroristen

Wissen Sie eigentlich, was da so in den Evangelien steht?

Na z.B. in Matthäus 2,20: "Sie sind gestorben, die dem Kinde nach dem Leben standen". Das ist ziemlich provozierend!

Wenn irgendwo der Kampf gegen Jesus begonnen wurde, dann steht am Ende dieser Geschichten immer: "Sie sind gestorben ...".

Wenn irgendwer meinte, er könne selbst Gott spielen, dann steht am Ende dieser Geschichte immer: "Sie sind gestorben ..."

Da war nicht nur der eine Herodes, der militärische Macht anwandte, um Jesus zu töten und dabei viele Säuglinge und Kleinkinder töten ließ. Ein anderer, späterer Herodes ließ Jakobus hinrichten und Petrus ins Gefängnis sperren. Und am Ende seiner Geschichte heißt es: "Da schlug ihn der Engel des Herrn, darum daß er Gott nicht die Ehre gab. Und er ward gefressen von den Würmern und gab den Geist auf. Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich" (Apostelgeschichte 12, 23f)

Wo sind sie alle: Nero, Diokletian, die Inquisitoren, Napoleon, Stalin, Hitler und wie sie alle hießen, die den Kampf gegen Jesus begannen?
"Sie sind gestorben ..."

Was wird aus den Herodessen, die wir alltäglich in den Nachrichten erleben, die gegen Jesus antreten, die über Leichen gehen, - die Herodesse unserer heutigen Welt?

Es wird heißen: Sie sind gestorben ..."

Und so wird auch der letzte große Streit des Antichristen einmal ausgehen.
Wie sollte es denn auch anders sein? Dieses "Kind" ist schließlich nicht irgend wer, sondern es ist der, zu dem Gott gesagt hat: "Dies ist mein Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!", zu dem er gesagt hat: "Ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion" (Psalm 2).

Er hat das tatsächlich gesagt und deshalb wissen wir, die Gemeinde Jesu (gleich welcher Konfession) sehr wohl, daß wir sehr getrost durch dieses Leben, in diese Kämpfe und auch in das Leiden gehen können.

Denn wir brauchen uns niemals der Sorge unterwerfen, was denn, angesichts all dieser Möchte-gern-Götter, aus der Sache Jesu werden soll. Diese Sache Jesu ist schon vor zweitausend Jahren ein für alle mal entschieden worden.

Nein, - das ist nicht unsere Sorge.

Wir haben eine ganz andere Sorge: daß wir bei Jesus bleiben; daß die Stürme der Zeit, und die drohenden und zornig mordenden Herodese uns nicht dazu verführen oder wir uns von ihnen drängen lassen, Jesus zu verlassen. – Das ist unsere Sorge.

Seine Sache ist längst schon gerettet. Für uns Christen geht es nur darum, daß er uns rettet, damit wir nicht mit jenen sterben, - jenen letzten, endgültigen Tod.

11,25 Jesus spricht ... : "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 11,26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben." (Johannesevangelium)

 
 
 
 
Jesu Taufe (Matthäus 3,13 – 17)

3,13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe. 3,14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, daß ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
3,15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's geschehen.
3,16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
3,17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

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Psalm 2

Gottes Sieg und die Herrschaft seines Sohnes

2,1 Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich? 2,2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: «2,3 Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!»

2,4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 2,5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: «2,6 Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.» 2,7 Kundtun will ich den Ratschluß des HERRN. Er hat zu mir gesagt: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. 2,8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 2,9 Du sollst
sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen. »

2,10 So seid nun verständig, ihr Könige, und laßt euch warnen, ihr Richter auf Erden! 2,11 Dienet dem HERRN mit Furcht und küßt seine Füße mit Zittern, 2,12 daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!

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Apostelgeschichte 12,20 Er war aber zornig auf die Einwohner von Tyrus und Sidon. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten Blastus, den Kämmerer des Königs, und baten um Frieden, weil ihr Land seine Nahrung aus dem Land des Königs bekam.
12,21 Und an einem festgesetzten Tag legte Herodes das königliche Gewand an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an sie.
12,22 Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen!
12,23 Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf.
12,24 Und das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus.

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Evangelium nach Matthäus

2,19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum in Ägypten
2,20 und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben.
2,21 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und kam in das Land Israel.
2,22 Als er aber hörte, daß Archelaus in Judäa König war anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und im Traum empfing er Befehl von Gott und zog ins galiläische Land
2,23 und kam und wohnte in einer Stadt mit Namen Nazareth, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarener heißen.

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