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Gebet: Umgang mit Vergangenheit - Ankommen im Gottesdienst


Sonntag - Das ist dein Tag - Jesus!
Ich bin noch voller Hektik,
ausgefüllt mit Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen an diese Woche.
Noch gar nicht richtig da.
Dabei wollte ich doch dich feiern, deiner gedenken und hänge doch noch fest in meiner eigenen
Vergangenheit.

Sonntag - Das ist dein Tag - Jesus!
Ich lege einfach meine Erinnerungen vor dich hin,
meine Gefühle, - meinen Alltag, - alles was mich beschäftigt,
alles, was ich aus der letzten Zeit mit hierhergeschleppt habe.

Da waren schöne Dinge, Herr!
Ein Kinderlachen! - Ein Lob von einem Mitarbeiter an meinem Arbeitsplatz!
Und dann die gemütlichen, harmonischen Feierabende zu Hause mit meiner Frau.
Ja, das war schön!
Herr ?! - Danke, Herr!

Aber da waren auch noch die Dinge die mir nicht so gefallen haben.
Darf ich die auch in deine Hände legen? -
Mißverständnisse, - Meinungsverschiedenheiten, Kränkungen.
-
Vorkommnisse, die immer noch nicht geklärt sind,
Streit, der immer noch nicht bereinigt ist?
-
Darf ich dir das anvertrauen?


Da sind auch diese ganz alten Geschichten,
die immer und immer wieder aus der Vergangenheit auftauchen,
- mich immer wieder einholen,
- -immer wieder neue Probleme schaffen für die ich keine Lösung finde.
-
Darf ich auch die in deine Hände legen?


Und dann ist da auch noch die Wut!
Für wie dumm muß man sich eigentlich verkaufen lassen?
Ich denke da bloß an die Nachrichten!

Verstehst du auch das?


Dabei wollte ich doch mit dir Gottesdienst feiern, Herr - deine Auferstehung - deinen Sonntag!

Bitte, sei du ganz bei mir, und bitte, laß mich ganz bei dir sein- frei von meiner Vergangenheit, die du
annimmst.
Bei dir mein Jesus, mein Gott, mein Bruder. - Amen